Horoskopbeschreibung

 

Walter-Karl Walde

Kunsthistoriker

Kursleiter in der Erwachsenenbildung

Chorleiter und Organist

Leiter von Kulturreisen

Kolumnist

Geboren am

8. März 1948, 00:40 Uhr

in CH-Laufenburg AG

 

Walter-Karl Walde ist ein sensibler, feinfühliger Mensch. Er verfügt über viel Phantasie und einer vielfältigen Inspirationskraft. Schon früh hat er wohl seine nächste Umgebung mit seinem Reichtum an originellen, witzigen und plötzlichen Ideen in Trab gehalten. Intuitiv versteht er geistige Zusammenhänge zu erfassen und sie blitzartig miteinander zu vernetzen. Es fällt ihm leicht, in Gesprächen mitzudenken, mitzureden und so das Gegenüber mit geistiger Überlegenheit zu verblüffen. Der Verstand könnte sogar an Genialität grenzen. Seine Gedanken sind in die Zukunft gerichtet, werden jedoch gerne von Erinnerungen aus der Vergangenheit geleitet. So versteht er, Bilder in Worte zu fassen und Gespräche mit einfühlsamen wie auch witzigen Anekdoten zu schmücken.

 

Durch seine visionäre, originelle und ebenso rebellische Art musste er wohl früh aussergewöhnliche Wege beschreiten, um seine eigene individuelle Natur zu entfalten. Gut möglich ist jedoch, dass er in jungen Jahren eher seinen schüchternen, zurückhaltenden Charakter zum Ausdruck gebracht hat.

 

Er besitzt einen wachen, wie auch unruhigen Geist, kann sich leicht in Menschen einfühlen und in Kontakt zu ihnen treten. Diese Aufgeschlossenheit hilft ihm, die Sprache anderer Menschen zu verstehen und anzunehmen.

Walter-Karl Walde nimmt rasch auf, was um ihn herum abläuft. Deshalb braucht er immer wieder Zeiten des Rückzugs und der Besinnung. Um sich abzugrenzen, könnte er sich bisweilen uninteressiert, abweisend oder gar kühl zeigen.

 

Er besitzt ein Adlerauge, dem nichts entgeht. Aus einer distanzierten Haltung heraus kann er Dinge, die in der nächsten Umgebung und im Zwischenmenschlichen ablaufen, beobachten. Dabei dürfte seine Neugierde ebenso auf tabuisierte Bereiche wie die des Todes und der Sexualität fallen, ja er besitzt ein aussergewöhnliches Interesse für ungewöhnlich sexuelle Praktiken. Schon früh hatte er wohl erfahren, was Menschen in einer Machtposition, mit einer dogmatischen Haltung und mit Geld anrichten. Dies kann ihn dazu bewegt haben, eine kontrollierte Haltung gegenüber „so genannten“ Autoritäten einzunehmen. Dabei könnte er versuchen, sein Wissen ständig zu erweitern, um nicht in eine Ohnmachtstellung von doktrinären Persönlichkeiten zu geraten.

 

Eine rebellische, aussergewöhnliche wie auch zynische und nicht immer bequeme Haltung könnte er unter Menschen einnehmen, die zu der so genannt „normalen“ Gesellschaft gehören. Er möchte Tabus in kulturellen, zwischenmenschlichen Bereichen durchbrechen und Platz für neue Strukturen schaffen. Ganz besonders im Bereich von Wissensvermittlung, in erzieherischen Fragen wie auch im religiösen, kulturellen Bereich kann er Fragen aufwerfen und neigt zum Vorreiter für neue Denkensweisen.

 

Freunde und Gruppenzugehörigkeit sind ihm wichtig. Durch seine soziale Ader hat er ein Herz für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Gerne wird er ihnen Trost und Hilfe vermitteln. Ebenso sucht er selbst Geborgenheit und Schutz unter Gruppen sowie Menschen, die aussergewöhnlich sind und eine individuelle Lebensweise führen. Freunde zu haben, bedeutet ihm „Familie zu haben“. Walter-Karl Walde fühlt sich allerdings überall auf der Welt zu Hause. Die Sehnsucht nach Geborgenheit und Verwurzelung kann ihn sogar antreiben, ein Leben lang nach Heimat zu suchen. Sollte er die „Heimat“ finden, so braucht er viel Freiheit und eine Partnerin, die einerseits geistreich ist sowie auf eine unabhängige, eigenwillige Art lebt. Ebenso müsste es eine Frau sein, die ihn nicht einengt und „mehrheitlich“ freundschaftlich zur Seite steht.

 

Walter-Karl Walde ist aber auch ein Mensch, der von festen Überzeugungen geprägt ist. Seine Suche nach Wahrheit wurde wohl in jungen Jahren öfters untermauert. Im Positiven kann dies bewirkt haben, dass er sich nicht mit der „sichtbaren“ Wahrheit zufrieden gab, sondern stets nach einem umfassenderen Weltbild Ausschau hielt. Die Suche nach Geborgenheit dürfte dazu eine Triebfeder gewesen sein. Gerne würde ich es so bezeichnen: Indem er Geborgenheit herbeisehnt, sucht er nach Wahrheit, seiner Identität und seiner Überzeugung. Durch seinen Wunsch nach Verwurzelung fühlt er sich angezogen von Menschen, die eine andere geistige Gesinnung haben. Damit einher musste er sich wohl mit Glaubenskonflikten auseinandersetzen. Innere Konflikte zwischen kulturellen Weltanschauungen und seiner individuellen, freiheitsliebenden Lebenseinstellung dürften zu seinem Lebenselixier geworden sein.

 

Walter-Karl Walde ist ein Mensch, der bestehende Tabus bricht und die Prozesse der kulturellen Überzeugungen mit seinem kritischen Verstand betrachtet. Er ist sicher kein einfacher Verfechter des gegenwärtigen Zeitgeistes. Doch durch seine einfühlsame, subtile Art, seinem cleveren Verstand und seinem angeborenen Schalk ist es ihm möglich, einen Teil zur Verbesserung einer humanitären, wertfreien Gesellschaft beizutragen.

 

Dabei vermag er Überzeugungen leidenschaftlich, aber auch sensibel, witzig wie auch chaotisch vertreten. Doch ganz gewiss wird er ein Mensch sein, der schwierig einzustufen und sich nicht in einen Rahmen zwingen lässt. Eine „innere“ Freiheit (obwohl die Suche nach Geborgenheit stark vorhanden ist) wird ihn ein Leben lang begleiten.

 

Besonders gut kann Walter-Karl Walde seine Fähigkeiten in der Kunst zum Ausdruck bringen. Hier kann er sein gefühlvolles Wesen, wie auch die Neigung zum Aussergewöhnlichen und Imaginären miteinander verbinden. Durch seinen kritischen, scharfen Verstand ist es ihm zudem möglich, als Kunstexperte tätig zu sein. Er besitzt ein Auge dafür „was dahinter liegt“. Fotografieren und Schreiben können dementsprechend zu seinen Tätigkeiten oder Hobbys gehören. Für junge Leute könnte er im Bereich der Pädagogik Tabus brechen und zu einer Verbesserung des Schulsystems beitragen. Ihm dürfte es wichtig sein, dass Jugendliche ihren Fähigkeiten entsprechend gefördert werden. Durch schmerzliche Erfahrungen hatte er wohl selbst erlebt, was es heisst, nach einer klaren, aber „harten“ Struktur geschulmeistert zu werden. Ein grosses Anliegen wird ihm auch bleiben, dass Menschen frei ihre Meinung äussern und nach ihrer eigenen Individualität leben dürfen.

 

 

Der Alterspunkt wurde von der Huber-Schule (Adliswil/Zürich) erforscht und ist eine astrologische Prognosemethode. Er stellt eine Art Lebensuhr dar. Dabei entspricht der ganze Horoskopkreis 72 Jahren, wobei jedes Haus in 6 Jahre eingeteilt ist. Es gibt 12 astrologische Häuser: 12 x 6 Jahre = 72 Jahre. Der Alterspunkt beginnt beim Aszendenten. Nach 72 Jahren ist man altersmässig wieder am Aszendenten und dann beginnt der Kreis von neuem. Durch diese Prognosemethode erkennen wir mit einem kurzen Blick auf das Horoskop, welche Thematik in gewissen Zeitabschnitten für den Horoskopeigner von Wichtigkeit ist.

In angenehmer und fruchtbarer Zusammenarbeit mit Walter-Karl Walde habe ich Stationen seines Lebens in Verbindung mit den Alterspunkten seines Horoskops gebracht. Hier ist seine Biografie nach Alterspunkt*:

 

 

Geburt

Alterspunkt am Skorpion-Aszendenten in Konjunktion mit Chiron (schwierige Umstände in Zusammenhang mit Geburt).

Walter-Karl Walde ist als Einziger von zwei weiteren Geschwistern im Spital zur Welt gekommen. Sein Vater war einst Bauer in Wittnau/Fricktal. Als die Wehen bei der Mutter einsetzten, brachte sie der Vater auf einem alten Traktor ins Spital nach Laufenburg. Diese Fahrt war äusserst anspruchsvoll, denn jede Minute zählte und jeder Augenblick wurde zur Zerreissprobe.

 

Herbst 1953, 5 ½-jährig

Alterspunkt steht im 1. Haus in Schütze (Forwärtsbewegen, Weiterkommen, Ausdehnung). Der Alterspunkt steht in einem Trigon zu Mars (Arbeit, Führungskraft, Eisen).

Zu dieser Zeit wurde sein Vater von einem befreundeten Eisenhandlungsbesitzer als Betriebsleiter eingestellt. Die ganze Familie zog deshalb vom ländlichen Wittnau ins industrialisierte Birsfelden. Dort lebten sie direkt am Rheinhafen. Durch die berufliche Veränderung verbesserte sich die Lebenssituation seiner Familie und dadurch konnten sie sich gewisse Annehmlichkeiten wie zum Beispiel ein Auto leisten.

Ab diesem Alter ging Walter-Karl Walde in den Kindergarten zu zwei Klosterschwestern.

 

1955, 7-jährig, Frühjahr

Alterspunkt steht im 2. Haus in Schütze (Schule, Bildung, Entwicklung von Talenten). Der Alterspunkt steht in einem Trigon zur Venus (Freude daran haben).

Einschulung. Er ging immer sehr gerne zur Schule, so dass er schon als Schüler „Lehrer“ als Berufswunsch nannte.

 

Anfangs Jahr 1963, fast 15-jährig

Alterspunkt steht im 3. Haus (Schule) in Wassermann. Der Alterspunkt steht zwischen Mond (Familie, Eltern) und Merkur (es gibt zwei Möglichkeiten) sowie in einer Opposition zu Mars (Einsatz, Neuanfang, zukünftige Arbeit).

Machte er Aufnahmeprüfungen für das Lehrerseminar sowie fürs externe Progymnasium im Baselland. An beiden Orten bestand Walter-Karl Walde die Prüfungen. Daraufhin mussten sich die Eltern entscheiden; das Lehrerseminar war teuer, hingegen das kantonale Gymnasium kostete nichts. Doch seine Eltern entschieden sich für das (wie er sagt) „schmerzensreiche“ Seminar, welches viel Geld kostete. Noch heute ist er seinen Eltern gegenüber dankbar, dass er (wie übrigens auch seine Schwester), das kostspielige Lehrerseminar besuchen durfte.

 

9. April 1964, 16-jährig

Alterspunkt im 3. Haus (Schule), ganz anfangs Fische (Kloster, Mediales, Kunst).

Als katholisch erzogener junger Mann kam er am 9. April 1964 nach Paris in eine Dominikaner-Klosterschule. Dort lernte er Französisch und französische Kultur. Dabei beeindruckte ihn ein Dominikanermönch aus der Klosterschule, der die Kunst- und Kulturgeschichte derart faszinierend rüberbringen konnte, dass sich Walter-Karl Walde schon damals mit dem Gedanken befasste, später Kunstgeschichte zu studieren.

Mit Freude erinnert er sich an diese Schulzeit. Zudem war Paris eine phantastische Erfahrung für ihn; der Grund, dass er (wie er sagt) „frankophil“ wurde.

 

Sommer 1967, 19 ½-jährig

Alterspunkt im 4. Haus in Fische (ein Zuhause finden, Suche nach Geborgenheit). Der Alterspunkt steht im Quadrat zu Uranus (Veränderung, Unabhängigkeit) und im Halbsextil zu Merkur (Zügeln).

1965 – 1969 studierte er am Lehrerseminar St. Michael in Zug. Ab Sommer 1967 genoss er das Privileg, ein eigenes Zimmer in einer Jugendstilvilla des Internats zu bewohnen. Um in der Jugendstilvilla zu wohnen, musste er sich vorgängig bewerben. Als erfolgreicher Antragssteller ergatterte er sich ein Zimmer. Hier hatte er mehr Freiheiten als jene im anderen Seminargebäude und zugleich kam er in den Genuss einer treu umsorgenden Hausmutter. Obwohl er nur jedes zweite Wochenende nach Hause durfte, gefiel es ihm im Knabenseminar.

 

29. März 1969, 21-jährig

Alterspunkt steht ganz Ende des Fischezeichens im 4. Haus. (Der Alterspunkt steht vor dem Übergang ins Widderzeichen und weist daraufhin, dass sich etwas auflöst und Neues bevorsteht. Der Übergang von Fische „Rückzug, Verinnerlichung, Auflösung“ in das Widderzeichen „Neubeginn, Führung übernehmen, Durchsetzung, Abenteuerlust“ ist ein ganz markanter Übergang).

Am 29. März 1969 schloss Walter-Karl Walde sein Lehrerseminar im St. Michael in Zug ab. Die Bestnote 6 bekam er im Schulfach „Pädagogik“.

 

Herbst 1969

Alterspunkt im 4. Haus, Beginn des Widderzeichens (Militär, Kampf).

Ab Herbst 1969 musste er für 17 Wochen in die Rekrutenschule. Mit dem Militär hatte er viele Probleme. Über seine Militärzeit könnte er ein Buch schreiben. Er weigerte sich, die Unteroffiziersschule zu besuchen und wurde nach drei Wochen nach Hause geschickt, was er gezielt provoziert hatte. Später stand er zweimal vor dem Militärgericht, einmal wegen Befehlsverweigerung (nicht in den WK eingerückt), einmal wegen Verstoss gegenüber dem Umgang mit Armeematerial. Nach der zweiten Verurteilung wurde er aus der Armee ausgeschlossen.

 

Herbst 1970, 22 ½-jährig

Alterspunkt steht im 4. Haus in Widder (Vorwärtsgehen). Der Alterspunkt steht im Trigon zum Transpluto in Löwe / 9. Haus (Kunst- und Musikausbildung).

Beginn des Studiums in Kunstgeschichte und Musikwissenschaft an der Uni Zürich. Daneben bildete er sich zum Chorleiter und Organisten aus.

 

1974, 26-jährig

Alterspunkt im 5. Haus in Widder (Abenteuer, Erotik, Leidenschaft).

Lernte er Marika, eine feurige, ungarische, um 14 Jahre ältere Operetten- und Volksmusiksängerin kennen. Damit begann eine äusserst leidenschaftliche Beziehung. Mit Marika erlebte er absolute Höhen. Mit ihr konnte er reisen, machte die ersten Nudistenferien und ihr andersartiges Denken spornte seinen Geist an. Die Beziehung dauerte bis 1976.

 

1. Oktober 1974

Alterspunkt im 5. Haus in Widder. Der Alterspunkt steht im Trigon zum Mars im Löwen (Führung übernehmen).

Wurde Walter-Karl Walde pädagogischer Leiter der Klubschule GMZ Genossenschaft-Migros-Zürich für den Fachbereich Kunstgewerbe- und Musikunterricht. Er war zuständig für über 80 Teilzeitkräfte (Kursleiter und administratives Personal).

 

1976, 28-jährig

Alterspunkt im 5. Haus in Widder. Der Alterspunkt steht in einem Quincunx zum Skorpion-Aszendenten (schmerzlicher Verlust).

Im Sommer starb sein Vater an einem Hirntumor.

 

Ende Jahr 1976

Alterspunkt im 5. Haus, Ende des Widderzeichens. Der Alterspunkt steht in Konjunktion zur Venus (Themen in Zusammenhang mit Liebe und Beziehungen).

Endete die Beziehung zu Marika, der ungarischen Operettensängerin, nachdem sie einen Suizidversuch unternommen hatte.

 

1. August 1977, 29-jährig

Alterspunkt Ende 5. Haus (Selbstausdruck). Der Alterspunkt steht vor Beginn des 6. Hauses (Arbeit) in Stier (Festigung, Stabilität).

Beförderung vom pädagogischen Leiter der Migros-Genossenschafts-Klubschule in Zürich zum pädagogischen Leiter für Kunstfächer beim Migros-Genossenschafts-Bund. Hier bildete er Kursleiter in Kunstfächern aus. Diese Stelle hielt Walter-Karl Walde inne bis Ende April 1980.

 

14. März 1980, 32-jährig

Alterspunkt im 6. Haus (sich im Alltag bewähren) in Stier (Liebe, Festigung). Der Alterspunkt steht in einem Aspekt zu Neptun in Waage (hohe Ideale von Liebe und Partnerschaft).

Heiratete er Ruth Vögele in der Klosterkirche Einsiedeln.

 

4. Juli 1980

Alterspunkt steht im 6. Haus in Stier (Wachstum, Stabilität). Der Alterspunkt steht in Quadratur zum Pluto (sehr bedeutende und tief greifende Veränderung).

Geburt seiner Tochter, Anaïs.

 

Sommer/Herbst 1982, 34 ½–jährig

Alterspunkt im 6. Haus in Stier (Festigung am Arbeitsplatz). Der Alterspunkt steht in Quadraten zu Mars und Merkur (etwas zu sagen haben).

Wurde er zum Kadermitglied beim Ex Libris-Verlag befördert, gleichzeitig übernahm er das Amt des Chorleiters der Kantorei St. Martin Zürich (Zürichberg).

Seine Tätigkeit bei Ex Libris brachte ihn in Kontakt mit den wichtigsten Schweizer Künstlern der Gegenwart, wie Jean Tinguely, Bernhard Luginbühl, Daniel Spörri, Niki de Saint Phalle, Rolf Knie oder Luciano Castelli. Mit all diesen Künstlern verlegte er handsignierte Druckgraphiken, die Freundschaften dauerten über seine Ex libris-Zeit weiter an.

 

18. Juni 1983, 35-jährig

Alterspunkt in Stier, Ende 6. Haus (Wachstum, Stabilität). Der Alterspunkt steht in Opposition zum Chiron in Skorpion am Aszendenten (schmerzliche Erfahrung in Zusammenhang mit Geburt).

Erblickt sein Sohn Lukas, nach einer schwierigen Schwangerschaft, das Licht der Welt.

 

1984, 36-jährig

Alterspunkt in Stier am Deszendenten (Liebe, Beziehungen, Partnerschaft, Talente nach aussen tragen).

Bewohnte Walter-Karl Walde in Zürich, Kreis 4, eine Wohnung. Zu dieser Zeit war er als nebenamtlicher Organist und Kirchenchorleiter tätig und es begann für ihn eine intensive Zeit als Reiseleiter von Kulturreisen, vorab nach Frankreich, Italien und Amsterdam.

 

Bild: Walter-Karl Walde als Reiseleiter

vor einer Skulptur von Alberto Giacometti

auf der Terrasse der Fondation Maeght

in Saint-Paul-de-Vence (Südfrankreich)

 

November 1987, 39 ½-jährig

Alterspunkt im 7. Haus in Zwillinge (viele Kontakte). Der Alterspunkt steht im Sextil zu Pluto (Wandel, an Einfluss gewinnen).

Als im Herbst Samuel Rüegger, der bisherige Leiter des Operettenchors Bremgarten AG, plötzlich einen Herzkollaps erlitt, wurde Walter-Karl Walde angefragt, ob er in der nächsten Produktion den Operettenchor leite. Mit grosser Freude sagte er zu. Später übernahm er mehrmals Theaterrollen bei der Operettenbühne Bremgarten.

 

 

 

Bild: Musiktheater, seine grosse Leidenschaft.

Hier in der Rolle des "alten Gefangenen", in "La Périchole" von Jacques Offenbach.

Aufgeführt von der Operettenbühne Bremgarten AG, 2005.

 

 

Bild: Als Erzbischof in „Polenblut“ von Oskar Nedbal.

Aufgeführt von der Operettenbühne Bremgarten AG, 2011.

 

1988, 40-jährig

Alterspunkt im 7. Haus in Zwillinge. Der Alterspunkt steht im Trigon zur Mond/Lilith-Konstellation im 3. Haus / Wassermann (überraschende familiäre Ereignisse, wohnliche Veränderungen, Verbundenheit mit anderen).

Nachdem bei seinem Sohn Lukas die Schwangerschaft so schwierig war, glaubten Walter-Karl Walde und seine Frau an keine weitere Schwangerschaft. Doch völlig überraschend wurde Ruth, seine Frau, nochmals schwanger. Sie gebar die zweite Tochter, Laura am 28. Februar 1988.

In Jonen AG liess er sich 1988 sesshaft nieder. Zuerst wohnte er mit seiner Familie in einer Wohnung in einer über 300 Jahre alten umgebauten Mühle im Dorfkern von Jonen. Er liebte diese Wohnung sehr und verliess sie später mit Wehmut.

Zur gleichen Zeit fuhr Walter-Karl Walde mehrmals ins Piemont. Zusammen mit einem Freund hatte er die Absicht, ein Haus zu erwerben. Er wurde fündig. Im April 1988 kaufte er ein baufälliges Haus im Piemont und begann mit den Renovationsarbeiten, die aber bis zum Weiterverkauf der Liegenschaft nie abgeschlossen wurden.

Die Proben für „die Fledermaus“ der Operettenbühne Bremgarten unter seiner musikalischen Leitung als Chorleiter begannen nach den Sportferien im Jahre 1988.

 

1989, 41-jährig

Alterspunkt im 7. Haus in Zwillinge (Flexibilität, Kontakte knüpfen, Handel, Veränderung).

Kaufte er sich eine Attikawohnung in einem Neubau (5-Familienhaus) wiederum in Jonen AG.

 

1991, 43-jährig

Alterspunkt im 8. Haus in Zwillinge (Umgang mit Werten anderer, machtvolle Kontakte, einflussreiche Kommunikation. Wissen, wie etwas zu verkaufen ist).

Ab diesem Zeitpunkt war Walter-Karl Walde freischaffender Kunstexperte, Schwerpunkt Auktionswesen. Er arbeitet für eine Galerie im Zürcher Seefeld und beim grössten Schweizer Auktionshaus (Koller Auktionen) in Zürich. Er liess sich nicht anstellen, sondern arbeitet von nun an nur noch auf Beraterbasis. Nebenbei leitet er regelmässige mehrtätige Kulturreisen in die wichtigsten Kulturstädte Europas wie Paris, Amsterdam, Wien, Florenz, Venedig, etc.

 

9. Oktober 1993, 45 ½-jährig

Alterspunkt im 8. Haus in Krebs (Popularität erhalten, Einfluss nehmen). Der Alterspunkt steht in Quadratur zu Neptun (zur charismatischen Persönlichkeit werden).

Erschien seine erste Kolumne im Badener Tagblatt/Aargauer Zeitung. Bis zur letzten Kolumne am 11. März 2009 schrieb er insgesamt 81 Kolumnen im Badener Tagblatt/Aargauer Zeitung.

 

1994, 46-jährig

Alterspunkt im 8. Haus in Krebs (Wandlung im Bereich von Geborgenheit).

Trennte sich Walter-Karl Walde erstmals für 3 Jahre von seiner Frau. Er wohnte jedoch keine 150 Meter weit weg von seiner Familie in einer kleinen Dachwohnung und behielt stets ein enges, freundschaftliches Verhältnis zu seiner Frau und den Kindern.

 

Ende August 1996, 48 ½-jährig

Alterspunkt im 9. Haus, Ende des Krebszeichens. Der Alterspunkt steht in Quadratur zur Venus (neue Horizonte im Bereich der Liebe und der Geborgenheit erproben).

Begann Walter-Karl Walde eine 4-monatige intensive „amour fou“ mit Coco, der damals bekanntesten Transsexuellen der Schweiz.

 

1998, 50-jährig

Alterspunkt im 9. Haus im Löwen. Der Alterspunkt steht in Konjunktion mit Pluto/Saturn. (Über harte Arbeit zu Macht und Einfluss gelangen, zur Autorität werden. Dem 9. Haus werden sowohl Auslandreisen wie auch Verleger zugeteilt).

Mit insgesamt 11 Reisen erlebten seine Kulturreisen einen Höhepunkt. In diesem Jahr sind in seiner Agenda nicht weniger als 82 Hotel-Übernachtungen im Ausland aufgeführt. Darunter organisierte er eine Kultur- und Leserreise für die Aargauer Zeitung, die viermal wiederholt werden musste.

 

1999, 51-jährig

Alterspunkt im 9. Haus im Löwen. Im 9. Haus suchen wir nach Wahrheit und Gerechtigkeit. In diesem Haus steht Mars in Verbindung mit Saturn und Pluto. Die Planetenballung ist in Opposition zu Lilith/Mond (streng geheim gehaltene familiäre Geheimnisse).

Per Zufall erfuhr Walter-Karl Walde bei einem Familientreffen von seiner Mutter, dass sein Grossvater einst Selbstmord begangen hatte. Vorher hielt man es, wie viele andere Themen, verschwiegen.

 

2001, 53-jährig

Alterspunkt im 9. Haus in Jungfrau (rechtliche Auseinandersetzungen in Zusammenhang mit Arbeit und Auslandreisen).

In diesem Jahr wurde ihm auf dem Flughafen in Paris eine Aktentasche, die er für eine Kundin nach Frankreich bringen sollte, gestohlen. In der Aktentasche befanden sich Fälschungen von bekannten Künstlern wie Renoir, Paul Klee im Werte von fast einer halben Million Euro, falls die Bilder echt gewesen wären. Daraufhin wurde er von der Interpol in Paris und Zürich verhört. Obwohl Walter-Karl Walde stets behauptete, es handle sich um Kunstfälschungen, bestand der Verdacht der Veruntreuung und dass er selber Teil des Komplotts sei. Deshalb wurde Walter-Karl Walde in Frankreich wegen Veruntreuung angeklagt. Schliesslich wurde durch polizeiliche Recherchierarbeiten der Fall gelöst und die Bilder als eindeutige Fälschungen erwiesen.

Im Februar 2011 bekam er Bericht, dass der Fall endgültig aufgehoben ist.

 

1. Oktober 2003, 55 ½-jährig

Alterspunkt im 10. Haus in Jungfrau (Akzeptanz, den Alltag einrichten).

Zügelte Walter-Karl Walde weg von Jonen und bezog eine Altstadt-Wohnung in Bremgarten AG.

 

2004, fast 56-jährig

Alterspunkt im 10. Haus, Jungfrau (Anerkennung durch Arbeit). Der Alterspunkt steht im Sextil zu Chiron in Skorpion (Experte, Kritiker).

Anfangs Jahr wurde im Anschluss an die „200-Jahr-Feier des Kantons Aargau“ des Jahres 2003 das Buch „200 Aargauer Porträts“ herausgegeben. In diesem Buch sind wichtige Aargauer Persönlichkeiten, welche den Aargau bewegten, portraitiert; unter anderen Walter-Karl Walde. Seine Aussage darin: „Die alternative Kulturszene belebt den Aargau. Viele kleine Städte im Aargau bieten echte, erfrischende Alternativkultur, speziell für Musik und Theater. Das beflügelt, treibt an und gefällt mir. – Neben der offensiven Lebenslust gibt’s noch zu viel Autoritätsgläubigkeit und Angst vor Veränderungen. Das behindert den gesellschaftlichen Wandel.“

Ab Februar 2004 begann er, als „Glöckner vom Spittelturm“ Kolumnen für die Städtli-Zytig in Bremgarten zu schreiben. Inzwischen sind es über 80 Kolumnen geworden.

2004 machte er auch bei der Fernsehsendung „die Experten“ mit, welche im „Tele Zürich“ ausgestrahlt wurde. Dabei war er der meist befragteste Experte.

 

 
 
 
Bild: Der Berater in "Die Experten" - Publikumssendung auf Tele Züri, 2004.
 

 

Herbst 2005, 57 ½-jährig

Alterspunkt im 10. Haus, anfangs Waage (Klärung, etwas ins Gleichgewicht bringen).

In diesem Jahr ist Walter-Karl Walde aus der Kirche ausgetreten. Mit der katholischen Kirche als Institution, so sagt er, hat er seine Mühe, doch bleibe er ein gläubiger Christ. Er empfindet die kath. Kirche als schlecht geführte Firma, verabscheut und verurteilt die Verbrechen und Verfehlungen, die im Namen der Kirche geschehen sind – trotzdem habe er aber eine hohe Achtung vor den kulturellen Leistungen des Christentums und ihrer grossen Denker. (In seinem 9. Horoskop-Haus findet man die tiefe Auseinandersetzung mit der Religion).

 

Frühjahr 2006, 58-jährig

Alterspunkt im 10. Haus in Waage. Der Alterspunkt steht im Sextil zum Transpluto (Partnerschafts- und Beziehungsthemen).

Da trat Eva, eine jugendliche Frau, in sein Leben. Mit ihr erlebte er eine 3 ½-jährige total verrückte Zeit mit vielen Hochs und ebenso vielen Tiefs.

 

April 2008, 60-jährig

Alterspunkt in Waage, an der Spitze des 11. Hauses (überraschende Ereignisse in Zusammenhang mit Beziehungen, Unabhängigkeit). Der Alterspunkt steht in Konjunktion mit Neptun (Auflösung von Dingen, Abschied nehmen).

Am 7. April 2008 starb seine Mutter an Altersschwäche. Noch bis 3 Wochen vor dem Ableben wohnte sie in ihrem Zuhause und verrichtete bis zu ihrer Spitaleinlieferung ihre Arbeiten selbständig.

Am 22. April 2008 erfolgte seine definitive Scheidung von Ruth.

 

Herbst 2009, 61 ½-jährig

Alterspunkt im 11. Haus in Waage. Der Alterspunkt steht im Sextil zu Saturn (Grenzen, älter werden) sowie im Quincunx zur Sonne (Auseinandersetzung mit seiner Persönlichkeit) in Fische (Depression). Der Alterspunkt macht Aspekte zu den Mondknoten in Skorpion/Stier im 6./12. Haus und dem Jungfrau-MC (Körper, Gesundheit).

Erste Anzeichen von Depressionen, extensiver Alkoholkonsum.

 

2. August 2010, 62-jährig

Alterspunkt im 11. Haus in Waage (Gleichgewicht). Der Alterspunkt steht kurz vor einem Sextil zu Mars (Auseinandersetzung mit seinen Kräften und Energien).

Erlitt Walter-Karl Walde einen körperlichen Zusammenbruch. Er wurde für einen Monat im Kantonsspital hospitalisiert und danach folgte ein dreimonatiger Kuraufenthalt im Pflegeheim.

 

* schwarz fette Schrift = Datum

* schwarze Schrägschrift = Astrologische Entsprechung

* blaue Schrift = Erlebnisse von Walter-Karl Walde

 

Quellen: Fotos und Angaben von Walter-Karl Walde

 

Boswil, 29. Dezember 2011

 

Myrtha Keusch-Schriber